Sonderausstellung  „Alexandrow-Ensemble. Botschafter des Friedens“

Das Alexandrow-Ensemble. Botschafter des Friedens

03. Mai 2019 bis 10. Juni 2019

Die Ausstellung „Alexandrow-Ensemble. Botschafter des Friedens“ zeigt erstmals im deutschsprachigen Raum die Geschichte des Chores. Sie erinnert an die großen Höhepunkte, würdigt dessen künstlerische Bedeutung und zeigt – über die Zäsur des tragischen Flugzeugunglücks im Jahr 2016, bei dem 64 Sänger und Tänzer ums Leben kamen, hinaus – den weiteren Weg in die Zukunft.

Dabei ruft die Ausstellung auch ein wichtiges Ereignis in Erinnerung: das legendäre Konzert auf dem Berliner Gendarmenmarkt vor gut 70 Jahren, am 18. August 1948. Mit diesem Auftritt reichte das Ensemble den Deutschen symbolisch die Hand, Sieger und Besiegte sollten sich nie wieder als Feinde gegenüberstehen. Ein leider frommer Wunsch, wie die folgenden 40 Jahre zeigen sollten; ein Wunsch, den man trotzdem nie aufgeben sollte.

Der Titel der Ausstellung knüpft an den Auftritt von 1948 an: „Botschafter des Friedens“. Der Ausstellungsort in Wismar, das phanTECHNIKUM, gehörte bis 1993 als Stabsgebäude zum Kasernenkomplex „Lübsche Burg“. Hier waren das 288. Garde-Mot.-Schützenregiment sowie das 199. Garde-Panzerartillerieregiment der Sowjetarmee stationiert.

Heute wird im phanTECHNIKUM Technikgeschichte interaktiv präsentiert und spannend erzählt. Mit der Ausstellung zum Alexandrow-Ensemble, den weltweit gefeierten Meistern der Gesangstechnik, widmet sich das Team des phanTECHNIKUM gemeinsam mit den Ausstellungsmachern Claudia Opitz und Sebastian Köpcke erstmals einem musikalischen Thema.