Das Backsteingebäude, in dem sich bald das phanTECHNIKUM befindet, kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken.
Die Wehrmacht baute die Kaserne in Wismar zwischen Februar und Juli 1936. Acht Millionen Ziegelsteine wurden verbaut. 2.000 Arbeiter bewegten innerhalb weniger Monate rund 150.000 Kubikmeter Erde. Bereits im Sommer 1936 konnten die Arbeiter Richtfest feiern. Eine Flakstation bezog das Haus für mehrere Jahre.
Seit 1945 übernahm und nutzte die sowjetische Armee das rund 130 Hektar große Gelände 1992 zogen die Soldaten ab und hinterließen das leer stehende Kasernengebäude. Das Technische Landesmuseum wählte den Bau an der Lübschen Burg aus, um an dieser Stelle ein neues Ausstellungshaus nach Plänen des Architekten Joachim Brenncke zu errichten.
Mit der Grundsteinlegung am 18. Mai 2009 läuteten die Verantwortlichen den ersten Bauabschnitt des ambitionierten Projektes ein. Noch 2011 sollen diese Bauarbeiten beendet sein und das phanTECHNIKUM wird ab Herbst 2012 seine Pforten für Besucher öffnen.