Basispressetexte


Geschichte des phanTECHNIKUM

Das Technische Landesmuseum blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Geschichte zurück. Am 11. November 1961 eröffnete der Minister für Volksbildung der DDR das »Polytechnische Museum Schwerin«. 1990 erfolgte die Umbenennung in »Technisches Landesmuseum«. Zwischen 1961 und 1994 gehörte das Technische Landesmuseum zu den beliebtesten Ausflugszielen in Schwerin. Die Ausstellung in der Orangerie des Schlosses gehörte zu den wenigen musealen Einrichtungen für Technik und Produktion in der DDR.

Mit dem Auszug aus dem Schloss nach 1990 endete die Trägerschaft des Landes, die der 1996 gegründete Verein »Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern e.V.« übernahm. Das Technische Landesmuseum zog in den Schweriner Marstall. Seit 2002 gibt es einen zweiten Ausstellungsort - das Wismarer Glashaus. In dem Gebäude im Bürgerpark präsentiert das Technische Landesmuseum eine Technikschau, die von April bis Oktober öffnet. Anfang des Jahres 2011 verabschiedete sich das Technische Landesmuseum mit seiner Ausstellung aus Schwerin. Im phanTECHNIKUM sollen sich ab Herbst 2012 beide bisherigen Ausstellungen unter einem Dach vereinen und neu präsentiert werden. Träger des Projektes ist die Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH und die Hansestadt Wismar.


Das phanTECHNIKUM. Ein neues Erlebniszentrum in Wismar!

Schauen, experimentieren, erfinden und entdecken. Das phanTECHNIKUM in Wismar macht es möglich. Im Herbst 2012 eröffnet das Erlebniszentrum an der Lübschen Burg in der Hansestadt, um Technikfans, Experimentierfreunde und Hobbyerfinder zu begeistern.

Mit dem phanTECHNIKUM geht das Technische Landesmuseum neue Wege. Bisher betreute die gemeinnützige Betriebsgesellschaft die Ausstellungen im Schweriner Marstall und im Wismarer Glashaus. Beide Präsentationen beschäftigten sich mit der Technikgeschichte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Das phanTECHNIKUM soll beide Ausstellungen in völlig neuer Form unter einem Dach präsentieren, vereinen und ergänzen.

Auf einem ehemaligen Kasernengelände wird das Erlebniszentrum Besucher aus Nah und Fern empfangen. Die Ausstellung spricht Gefühl und Verstand an, bringt Phantasie und Bildung, Technik und Erlebniswelt in einem Haus zusammen. Eine interaktive Ausstellung mit Experimenten, Modellen zum Anfassen und Laboratorien machen das Museum in Zukunft zu einer lebendigen Einrichtung. Neben dem Blick in die Geschichte bleibt auch die Gegenwart nicht unerwähnt: Was sind die Erfindungen von gestern? Welche Entwicklungen gibt es heute?

Ein Blick zurück in die Geschichte und nach vorn in die Zukunft zeigt die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde. Sie gliedern die Themenbereiche der Ausstellung und der Besucher wird zum Entdecker, der durch einen »Feuertunnel« ein Versuchslabor betritt, wundersame Versuche erlebt oder die »Wassertreppe« ersteigt.

Das phanTECHNIKUM richtet sich an ein breites Publikum. Willkommen sind ab Herbst 2012 Jung und Alt. Nicht nur Urlauber sollen das Angebot des Museums nutzen, sondern auch Ingenieure und Studenten, Lehrlinge und Schülergruppen. Workshops, Tagungen, Führungen und weitere Veranstaltungen runden die Ausstellung ab. Vor allem in den Sommermonaten wird es vielfältige Events geben, die das Geschehen am phanTECHNIKUM ergänzen.


Ausstellung

Auf einer Fläche von rund 2.500 qm präsentiert das phanTECHNIKUM Technik und Technikgeschichte aus Mecklenburg-Vorpommern anschaulich, interaktiv und attraktiv.

Die Ausstellungsbereiche gliedern sich nach den vier klassischen Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Im Feuer-Bereich stehen das Gießen, Schweißen und »Blitzlichter, zündende Ideen aus MV« im Mittelpunkt, während im »Wasser« die Themen Schiffsantriebe, Wasserenergie und Hochwasserschutz zu Hause sind. Der Flugzeugtechnik und der Windkraft widmet sich die Lufthalle. Straßenfahrzeuge und Straßenbau sowie die Erdgeschichte sind im Ausstellungsbereich Erde zu sehen.

Sehenswerte Objekte sind z.B.:

  • Fokker DR I
  • Heinkel He 178
  • Dieselmotor Gorch Fock
  • Dampfmaschine Swiderski

Neben der klassischen Wissensvermittlung eines Museums bietet das Ausstellungshaus eine einzigartige Erlebniswelt. Experimentierstationen erwecken die Technik zum Leben.

Folgende Experimentierstationen fordern große und kleine Besucher zum Mitmachen auf:

  • Propellerkarussell
  • Heißluftballon
  • Dampfmaschine
  • Seifenblaseninsel
  • Schweißtrainer
  • Segeltisch
  • Erfinderfabrik

Träger des Projektes »phanTECHNIKUM« sind die Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern gemeinnützige Betriebsgesellschaft mbH und die Hansestadt Wismar.

 
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