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Baustellenreport: phanTECHNIKUM

Donnerstag, 05. Januar 2012
Ein Blick von der »Galerie« in die Lufthalle

Ein Blick von der »Galerie« in die Lufthalle

Wir schreiben Januar 2012 – das Eröffnungsjahr des phanTECHNIKUMs hat begonnen. Aber wie sieht es auf der Baustelle an der Lübschen Burg aus? Nachdem es bei unserem letzten Besuch auf der Baustelle noch kräftig zog und uns die Kälte die Waden hoch kroch, empfangen uns gestern angenehme Temperaturen und kein Wind. Warum? Noch bis Ende 2011 wurden alle Fenster im ersten Bauabschnitt eingebaut. Allein in der zukünftigen Lufthalle waren es 32 Stück. Ebenfalls noch im letzten Jahr wurde die Heizungsanlage eingebaut und in Betrieb genommen (dazu lest ihr im nächsten Beitrag mehr). Selbst ein spontaner (weiterlesen …)

Planungen zum Umbau und Erweiterung des ehemaligen Kasernengebäudes

Donnerstag, 25. Juni 2009

phanTECHNIKUM Wismar, Lübsche Straße 176

Stand: Mai 2009

Planung: Architekturbüro Joachim Brenncke Schwerin

Bauaufgabe: Umbau und Erweiterung eines ehemaligen Kasernengebäudes

geplante Termine:

Baubeginn 1. Bauabschnitt: Januar 2009
Fertigstellung 1. Bauabschnitt: September 2010

Planung

Bei der Planung des phanTECHNIKUM wurde Wert auf flexible Nutzungsmöglichkeiten gelegt, um die ehemalige Kaserne den zukünftigen sich entwickelnden Anforderungen anzupassen. Das vorhandene Kasernengebäude wird komplett saniert für die Nutzung umgebaut. Im Vordergrund des Entwurfs steht die Umsetzung des besonderen Ausstellungs-Konzeptes.
Die größeren notwendigen Umbauten im Südwest- und Südostflügel bilden dabei eine Besonderheit. In diesem Bereich wird auch die Fassade zum Innenhof deutlich verändert. Es werden die Fensterachsen im EG aufgebrochen und große Öffnungen angeordnet. So werden Sichtbeziehungen vom Ausstellungsinnenraum zum Außenraum des Innenhofes und umgekehrt ermöglicht. Die Struktur des übrigen Gebäudes mit der bestehenden Tragkonstruktion bleibt weitgehend erhalten.

Der Innenhof

Der Innenhof

Funktion

Im Ausstellungsbereich des Nordostflügels wird für einen für Ausstellungen nutzbaren Innenraum das Prinzip der eigentlichen Flure umgekehrt. So werden diese zu Räumen umfunktioniert und die Wegeführung erfolgt über die miteinander verbundenen Ausstellungsräume. In den sogenannten Raumnischen können Kleinexponate ausgestellt werden, Sitzgelegenheiten angeordnet, oder auch Räume zur Anschauung oder zum Experimentieren untergebracht werden.

Der Eingangsbereich

Der Eingangsbereich

Die beiden Neubauten, Eingangs- und Depotgebäude, heben sich in der Gestaltung deutlich vom Bestand ab. Je nach ihrer Funktion werden sie völlig unterschiedlich gestaltet. Bei dem Eingangsgebäude handelt es sich um einen weitgehend transparenten eingeschossigen Glaskubus, der für die Korrespondenz zwischen Innen- und Außenraum sorgt. Das Depotgebäude zeigt durch seine Geschlossenheit die Lagerfunktion. Als eine Art Bewahrungsbox begrenzt der Neubau den Innenhof in nordwestliche Richtung.
Der Glaskubus, der durch den Südostflügel eingeschoben ist, kennzeichnet dem Besucher deutlich den Eingangsbereich. Hier sind Foyer, Kasse, Garderobe, Shop und eine Cafeteria untergebracht. Er öffnet sich zum Innenhof und es erschließt sich dem Besucher die Ausstellung in zwei Richtungen über drei Etagen. Durch Öffnung des alten Kasernengebäudes wird eine Integration von Großexponaten des Außenraumes in die Ausstellung erlebbar.