Wer kann übers Wasser gehen? Kann Wasser brennen? Warum schwimmt ein Schiff? Der zukünftige Ausstellungsbereich zum Thema Wasser im phanTECHNIKUM® wird diese kuriosen Fragen beantworten.
Besucher bekommen Einblicke in die Welt der verschiedenen Eigenschaften des Wassers und in die Vielfalt der Wassernutzung. Auch Schiffe und Antriebe werden zu den Themen gehören, denen sich die „Wasserabteilung“ widmet. Die Ausstellungsvorbereitung in Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar ist bereits in vollem Gange.
Vertreter der Hochschule und des Museums haben sich die ehrgeizige Aufgabe gestellt, den großen Dampfmaschinen und Schiffsdieseln einen kurzen Überblick zum Schiffbau in Mecklenburg-Vorpommern gegenüber zu stellen. Dafür werden sieben Modelle im Maßstab 1:100 gebaut. Die beiden ersten Vertreter der motorgetriebenen Schiffe „Made in M-V“ sind der Passagierdampfer „Alban“ und der eiserne Schraubendampfer „Großerzog Friederich-Franz“, gebaut vor mehr als 150 Jahren. Den Schiffbau der vergangenen 50 Jahre präsentieren u. a. das U-Bootabwehrschiff „133.1“ und die MS „Frieden“. Der Bau der Schiffsmodelle erfordert viel Wissen und Geschick der Beteiligten, während die finanzielle Grundlage für das gesamte Projekt der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest in Wismar zu verdanken ist.
Für die Recherche der Zeichnungen und Vorlagen stand mit Günter Dame ein ehemaliger Schiffbauingenieur hilfreich zur Seite. Die Übersetzung der zweidimensionalen Vorlagen in dreidimensionale Computeranimationen gelang Paul Cherkassow, Produktdesign-Student der Hochschule Wismar. Wolfgang Dörk, Leiter der Werkstatt für Produktgestaltung an der Hochschule Wismar, wird in den nächsten Wochen die Schiffskörper fräsen. Die Ergebnisse seiner Arbeit runden die zukünftige Ausstellung zum Thema Wasser im phanTECHNIKUM® ab.

