Drei Ventilatoren, eine glatte Fläche und fünf Schiffe aus PVC und Holz. Fertig ist ein Segeltisch. Klingt einfach, ist aber wesentlich komplizierter. Die Produktion eine der originellsten Experimentierstationen des zukünftigen phanTECHNIKUM liegt deshalb in den Händen der renommierten Firma Kurt Hüttinger GmbH & Co. KG in Schwaig bei Nürnberg, die sich auf die Produktion besonderer Ausstellungsobjekte spezialisiert hat.

Diplom-Ingenieur Benny Beringer (l.) und Techniker Christian Krause im Gespräch
Fast fertig ist die beeindruckende Konstruktion, die die Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums Andrej Quade und Christian Krause im vergangenen Juni bestaunten. „Selbst für Erwachsene ist der Segeltisch ein großer Spaß. Das Prinzip des Segelns wird damit spielerisch erklärt“, sagt Andrej Quade. Auf dem beinahe zwei Meter langen und breiten Segeltisch befinden sich Ventilatoren, die auf Knopfdruck kleine Segelboote mit unterschiedlichen Segeln aus Polystyrol antreiben. Wer kann gegen den Wind segeln? Die Poeler Kogge oder die Atalanta? „Der Segeltisch wird diese Fragen beantworten“, sagt Andrej Quade. Segelsetzen und Schiffssteuerung können Besucher an diesem Modell mühelos nachvollziehen und ausprobieren.
Noch finden letzte Arbeiten an dem Segeltisch statt. Das Modell wird bis auf weiteres in Schwaig auf seinen Transport nach Wismar warten müssen. Schon jetzt wird die Ankunft des ungewöhnlichen Tisches mit Freude erwartet. „Der Segeltisch wird sicher ein Publikumsmagnet im phanTECHNIKUM sein“, sagt Andrej Quade mit Blick in die Zukunft.