Was ist das phanTECHNIKUM?
Diese und andere Fragen beantworten wir auf einer separaten Seite über das phanTECHNIKUM.

Achtung, Decke fällt!

20. Juli 2010

Hinter der roten Backsteinfassade des phanTECHNIKUM herrscht reger Betrieb. Bau- und Abbrucharbeiter geben sich die Klinke in die Hand. Immer deutlicher sind inzwischen die Ausmaße der zukünftigen Ausstellungsräume zu sehen. Kleine Räume verwandeln sich Schritt für Schritt in große Hallen.

Ein Meer aus Steinen bedeckt den Boden. Viele Decken der ehemaligen Kaserne müssen weichen.

Ein Meer aus Steinen bedeckt den Boden. Viele Decken der ehemaligen Kaserne müssen weichen.

„Das Abbrechen der Decken ist psychologisch ein wichtiger Baufortschritt“, sagt Norman Poschwatta. „Nach den aufwendigen Gründungs- und Sicherungsarbeiten können wir endlich einen sichtbar veränderten Bautenstand vermelden.“ Der Technische Leiter ist mit den Abbrucharbeiten zufrieden. „Die Zwischenwände sind raus, nun lassen die Männer eine Decke nach der anderen fallen. Dadurch ergeben sich völlig neue Blickachsen.“ Weiterlesen »

Schmiedekunst auf hohem Niveau

01. Juli 2010
Dr. Kathrin Möller lobt die Arbeit von Marcus Hennig

Dr. Kathrin Möller lobt die Arbeit von Marcus Hennig

Hammer, Amboss, glühender Stahl und viel Kraft. In der Schmiede im thüringischen Ohrdruf fliegen die Funken. Bei Temperaturen zwischen 800 und 1200 Grad Celsius erhitzt Marcus Hennig den Stahl. Der junge Schmied kommt ins Schwitzen. Doch sein Arbeitseifer ist ungebremst. Unermüdlich schwingt Hennig den Hammer, um  das Metall in Form zu bringen. Er hat sich vorgenommen, eine Blüte aus Stahl zu modellieren. Kein leichtes Unterfangen. Dr. Kathrin Möller, Andrej Quade und Christian Krause schauen dem Ballenstädter bei seiner schweißtreibenden Arbeit über die Schulter. „Mit enormem Kraftaufwand wird eine feingliedrige Bachblüte geschmiedet. Beeindruckend“, sagt Dr. Kathrin Möller. Die Projektleiterin des phanTECHNIKUM und ihre Mitarbeiter besuchten auf Einladung Professor Günter Köhlers (DVS-Landesverband Thüringen) an einem Juniwochenende das Symposium der Kunstschmiede im Ohrdrufer Tobiashammer.

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Segeln für Anfänger

26. Juni 2010

Drei Ventilatoren, eine glatte Fläche und fünf Schiffe aus PVC und Holz. Fertig ist ein Segeltisch. Klingt einfach, ist aber wesentlich komplizierter. Die Produktion eine der originellsten Experimentierstationen des zukünftigen phanTECHNIKUM liegt deshalb in den Händen der renommierten Firma Kurt Hüttinger GmbH & Co. KG in Schwaig bei Nürnberg, die sich auf die Produktion besonderer Ausstellungsobjekte spezialisiert hat.

Diplom-Ingenieur Benny Beringer und Techniker Christian Krause im Gespräch

Diplom-Ingenieur Benny Beringer (l.) und Techniker Christian Krause im Gespräch

Fast fertig ist die beeindruckende Konstruktion, die die Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums Andrej Quade und Christian Krause im vergangenen Juni bestaunten. „Selbst für Erwachsene ist der Segeltisch ein großer Spaß. Das Prinzip des Segelns wird damit spielerisch erklärt“, sagt Andrej Quade. Auf dem beinahe zwei Meter langen und breiten Segeltisch befinden sich Ventilatoren, die auf Knopfdruck kleine Segelboote mit unterschiedlichen Segeln aus Polystyrol antreiben. Wer kann gegen den Wind segeln? Die Poeler Kogge oder die Atalanta? „Der Segeltisch wird diese Fragen beantworten“, sagt Andrej Quade. Segelsetzen und Schiffssteuerung können Besucher an diesem Modell mühelos nachvollziehen und ausprobieren.

Noch finden letzte Arbeiten an dem Segeltisch statt. Das Modell wird bis auf weiteres in Schwaig auf seinen Transport nach Wismar warten müssen. Schon jetzt wird die Ankunft des ungewöhnlichen Tisches mit Freude erwartet. „Der Segeltisch wird sicher ein Publikumsmagnet im phanTECHNIKUM sein“, sagt Andrej Quade mit Blick in die Zukunft.

DVS und das phanTECHNIKUM

23. Juni 2010
Durch den Feuertunnel wird der Bereich »Feuer« betreten, der gemeinsam mit dem DVS gestaltet wird.

Durch den Feuertunnel wird der Bereich »Feuer« betreten, der gemeinsam mit dem DVS gestaltet wird.

Auf ein Wort … oder zwei oder drei

Eine Ausstellung wie die der Schweißtechnik im phanTECHNIKUM lebt von Exponaten, von Bildern, von Texten. Ton- und Filmdokumente sind aber mindestens ebenso wichtig, wenn es darum geht, die Geschichte des Schweißens von allen Seiten zu beleuchten.

Deshalb ist geplant, im phanTECHNIKUM auch Akteure der Schweiß- und Fügetechnik zu Wort kommen zu lassen und sie nach ihren ganz persönlichen Sicht auf die Schweißtechnik zu befragen. „Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Schweißaufgabe?“, „Auf welches Schweißverfahren haben Sie sich spezialisiert und warum?“, „Gibt es ein Ereignis in der Geschichte der Schweißtechnik, das Sie Weiterlesen »

DVS: “Feuer verbindet”

23. Juni 2010

Einfach Feuer und Flamme: Die Schmiedekunst

Wenn Asterix, der Gallier, und seine Freunde im von Römern umzingelten Dorf ihre Abenteuer bestreiten, dann darf einer nicht fehlen: Der Schmied Automatix, der mit seinem Schmiedehammer manches Mal auch den gallischen Barden Troubardix gesanglich in Schach hält. In der Tat ist die Schmiedekunst eine der ältesten Formen der Schweißtechnik. Oder besser gesagt: Das Schweißen ist eine uralte Schmiedetechnologie, die schon Weiterlesen »

Bootsbauer beim Tag der Technik

20. Juni 2010
Wenige Materialien genügen, um ein fahrtüchtiges Boot zu bauen. Christian Krause legt letzte Hand an.

Wenige Materialien genügen, um ein fahrtüchtiges Boot zu bauen. Christian Krause legt letzte Hand an.

Eine Kerze, Drähte, Rohre und eine Holzplatte. Daraus bastelte Christian Krause ein kleines Boot, das beim Tag der Technik viele Blicke auf sich zog. Am 18. Juni 2010, dem Tag der Technik, leitete der Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums eine Mitmach- und Knobelwerkstatt. Zusammen mit Dr. Kathrin Möller und Norman Poschwatta hat sich der 41-jährige Techniker gut auf die Veranstaltung in Rostock-Warnemünde vorbereitet. „Wir zeigen, dass Technik Spaß macht. Die Besucher schraubten und sägten, um am Ende ein fertiges Boot in den Händen halten zu können.“ Der Bauplan des fahrtauglichen Boots war ausgetüftelt. Für geübte Bastler Routine, für Ungeübte eine Herausforderung. „Auf einer Wasserfläche wurde das Bauergebnis sofort auf Herz und Nieren geprüft.“

Die Mitmach- und Knobelwerkstatt des Technischen Landesmuseums hatte am Tag der Technik rund vier Stunden geöffnet. „Wir haben bereits in den vergangenen Jahren an dieser Veranstaltung teilgenommen“, sagt Dr. Kathrin Möller. Die Projektleiterin des phanTECHNIKUM freute sich auf eine Neuauflage. „Jedes Jahr ist das Programm abwechslungsreich und spannend.“ Die Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums bemühten sich auch diesmal darum, Technik erlebbar zu machen. „Nichts anderes haben wir später im phanTECHNIKUM vor. Die Veranstaltung passt also zu uns und wir passen zu der Veranstaltung.“

Beliebte Modellbau-Werkstatt

15. Juni 2010

Seit zwei Monaten hat die Modellbauwerkstatt des Technischen Landesmuseums geöffnet. Einmal wöchentlich schneiden, kleben, bohren und hämmern die jungen Teilnehmer um die Wette. „Das Angebot kommt sehr gut an“, sagt Dr. Kathrin Möller. Die Projektleiterin des phanTECHNIKUM ist zufrieden mit der großen Resonanz. „Technik macht Spaß. Diese Botschaft wird auch das neue Ausstellungshaus vermitteln.“ An der Lübschen Burg soll die Modellbauwerkstatt fortgesetzt werden. „Andere Workshops kommen außerdem hinzu.“

Höchste Konzentration herrscht bei den kleinen Modellbauern

Höchste Konzentration herrscht bei den kleinen Modellbauern

Norbert Burmeister leitet die Modellbauwerkstatt. An seiner Seite: Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums. Christian Krause war bereits bei einigen Werkstatt-Terminen die helfende Hand des „Kapitäns Norbert“. „Eine gelungene Veranstaltung, die den Kindern Spaß macht“, sagt der technische Angestellte.

Auch die Teilnehmer sind rundum zufrieden. Strahlende Kinderaugen und viele bunte Modelle von Autos, Flugzeugen oder Schiffen, die sich inzwischen im Werkstattraum des Technischen Landesmuseums aneinander reihen, sprechen für sich.

Der lange Weg zur Barrierefreiheit

10. Juni 2010

 

„Die Vermeidung von Barrieren ist für zehn Prozent der Bevölkerung Deutschlands dringend erforderlich und für 30 bis 40 Prozent eine Notwendigkeit“, sagt Wilfried Steinmüller. Der Mitarbeiter des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern weist auf die Wichtigkeit barrierefreier Einrichtungen hin. Wilfried Steinmüller ist einer der Teilnehmer, die der Einladung des Museumsverbandes Mecklenburg-Vorpommern zum Seminar „Warum, Wie und für Wen? Herausforderungen und Chancen eines barrierefreien Museums“ gefolgt sind. Mitarbeiter  unterschiedlicher Museen des Landes, darunter auch ein Vertreter des zukünftigen phanTECHNIKUM, trafen sich am 7. Juni 2010, um über rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen,  Anforderungen spezifischer Behindertengruppen, bauliche Umsetzungsmöglichkeiten und museumspädagogische Arbeit zu diskutieren.

Wilfried Steinmüller (Tourismusverband MV) und Dr. Stefan Knüppel (Fallada-Hause) beim „tastenden Sehen“ (v. l.).

Wilfried Steinmüller (Tourismusverband MV) und Dr. Stefan Knüppel (Fallada-Haus) beim „tastenden Sehen“ (v. l.).

„Barrierefreiheit ist für Museen kein fakultativer Begriff mehr“, sagt Andrej Quade. Der Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums und Organisator des Seminars in der Ernst Barlach Stiftung in Güstrow ist sich der Notwendigkeit eines barrierefreien Ausstellungshauses sehr bewusst. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Allein in Mecklenburg-Vorpommern lebten Ende 2009 rund 291.000 Menschen mit Behinderungen. Bundesweit leiden rund 25 Prozent der Deutschen unter Mobilitäts- und Aktivitätseinschränkungen.“ Grund genug, um Barrierefreiheit für Museen zu fordern. „Im phanTECHNIKUM wollen wir Barrierefreiheit als Standard für alle Bereiche der Einrichtung anstreben“, erklärt Andrej Quade. Ein Ziel, das sich an dem Behindertengleichstellungsgesetz des Bundes (BGG) orientiert. Weiterlesen »

Über den Wolken

10. Juni 2010

Wie ein Vogel fühlte sich Grit Preibisch. Die Mitarbeiterin des Technischen Landesmuseums flog mit einem Ultraleichtflugzeug über Wismar, um Fotos aus der Vogelperspektive zu machen.  Dabei gelangen ihr beeindruckende Aufnahmen des neuen Ausstellungshauses.

Phantastischer Blick auf das phanTECHNIKUM

Phantastischer Blick auf das phanTECHNIKUM

Roter Klinkerbau mitten im Grünen

Roter Klinkerbau mitten im Grünen

Mit einem Ultraleichtflugzeug über Wismar

Mit einem Ultraleichtflugzeug über Wismar

Historisches Seminar zwischen Bauarbeitern

31. Mai 2010

„Willkommen auf dem Gelände des zukünftigen phanTECHNIKUM.“ Dr. Kathrin Möller begrüßte vergangene Woche rund 30 Rostocker Studenten auf der Baustelle an der Lübschen Burg. Die Projektleiterin des phanTECHNIKUM bietet seit kurzem eine didaktische Übung an der Universität Rostock an. Im Wochentakt arbeiten die Lehramtsstudenten Referate und Präsentationsmöglichkeiten zum Thema „Albtraum Luftkrieg“ aus. Technikgeschichte im Fokus des wissenschaftlichen Interesses.

Studenten auf der Baustelle

Studenten auf der Baustelle

Dr. Kathrin Möller hat Freude an der Arbeit mit den jungen Akademikern. Das phanTECHNIKUM bleibt dabei nicht unerwähnt. „Nach seiner Fertigstellung wird das neue Haus ein außerschulischer Bildungsort sein“, erklärt Dr. Kathrin Möller. Die zukünftigen Lehrer konnten sich auf ihrem Rundgang am 26. Mai 2010 einen Eindruck von dem Gelände machen. Mit großem Interesse lauschten die Studenten den Erklärungen von Dr. Kathrin Möller und Norman Poschwatta. Ein Gang über das Gelände und durch das Haus beeindruckte die Besucher. Weiterlesen »