Rot, auffällig und originell. Die Spendenmaschine des phanTECHNIKUM ist nicht zu übersehen. Seit dem 23. Oktober 2009 zieht sie ihre Blicke im Freizeitbad Wonnemar auf sich. Bisher hat der Förderturm im Eingangsbereich der Sparkassenfiliale am Wismarer Marktplatz um Spenden gebeten. „Von dem neuen Standort erhoffen wir uns mehr Aufmerksamkeit“, sagt Dr. Kathrin Möller. Die Projektleiterin des phanTECHNIKUM schätzt die Hilfe der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest, die den Förderturm viele Monate beherbergte. „Wir sind für jede Unterstützung dankbar. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung und die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest sind für uns wichtige Förderer“, lobt Möller.
Im Wonnemar wird der Förderturm wesentlich mehr Menschen während längerer Öffnungszeiten ins Auge fallen. „Die Spendenmaschine war in der Sparkassenfiliale nur den Kunden des Instituts zugänglich. Das Publikum des Wonnemar ist hingegen bunt gemischt und lässt sich hoffentlich von der Idee des phanTECHNIKUM begeistern“, erklärt Möller.
Jede Münze, die in der Spendenmaschine landet, belohnt den Geldgeber mit dem Blick auf einen Turm, dessen Hebel sich in Bewegung setzen und eine Windmühle antreiben. Erfinder des Spendentopfes der etwas anderen Art ist der Berliner Experimentenbauer Felix Scharstein. „Der Förderturm ist ein Gewinn für uns. Im Wonnemar darf ab jetzt nicht nur geschwommen, sondern auch gefördert werden“, sagt Möller schmunzelnd.



