DVS: Partner und Aktivitäten

Feuer verbindet – Geschichte und Gegenwart der Schweißtechnik ist gemeinsames Thema von DVS und TLM

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In der langen Historie der Schweißtechnik kündigt sich für 2012 eine Premiere an: Erstmals wird eine interaktive Ausstellung die Geschichte und die Gegenwart der Schweißtechnik in Deutschland erzählen. Der DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e. V. und das Technische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern (TLM) in Wismar erarbeiten zurzeit ein gemeinsames Konzept, das die Faszination der Schweißtechnik auch für den Laien greifbar und lebendig machen wird. Schauplatz dieser schweißtechnischen Erlebniswelt wird das zukünftige phanTECHNIKUM®. Dort werden die Besucher nicht nur historische und aktuelle Zeugnisse der Schweißtechnik bewundern können, sondern auch selbst verschiedene Schweißtechniken ausprobieren können.

Eine starke fügetechnische Gemeinschaft – Die Partner des DVS

Umfassendes Engagement für alle Bereiche der Fügetechnik – dieses gemeinsame Ziel verfolgen die über 18.000 Mitglieder des DVS. Die Stärke und Dynamik dieses Netzwerkes bewährt sich auch beim phanTECHNIKUM®, denn zahlreiche Mitgliedsfirmen des DVS unterstützen das Museumsprojekt mit Exponaten und anderen Sachleistungen:

-       CARL CLOOS SCHWEISSTECHNIK GMBH, Haiger

-       FRONIUS Deutschland GmbH, Neuhof-Dorfborn bei Fulda

-       Mercedes-Benz Werk Hamburg, Hamburg

-       KUKA Roboter GmbH, Augsburg

-       Düring Schweißtechnik GmbH, Königsbrunn

-       Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Halle GmbH

-       EWM HIGHTECH WELDING GmbH, Mündersbach

-       Drahtzug Stein holding GmbH & Co. KG

-       Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF) der RWTH ———Aachen

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Die virtuelle Ausstellung wird real

Schon seit längerer Zeit lädt das „Virtuelle Museum der Fügetechnik“ des DVS alle Interessierten dazu ein, sich über die Geschichte der Schweiß- und Fügetechnik zu informieren. Verschiedene Ausstellungen zeigen historische und blogfoto2gegenwärtige Exponate von Fach- und Lehrbüchern, die Entwicklung der international wichtigsten Fachmesse „SCHWEISSEN & SCHNEIDEN“, Plakate, Glasbilder der Schweißtechnischen Versuchsanstalt der Deutschen Reichsbahn in Wittenberge aus den Jahren 1925 bis 1951 und informieren über die internationale fügetechnische Gemeinschaftsarbeit sowie über fügetechnische Verbände und Organisationen. Das Herzstück dieses virtuellen Museums ist die einmalige Sammlung von mehr als 1.000 historischen Schweißgeräten. Viele dieser Exponate werden Einzug ins phanTECHNIKUM® halten und so einer noch größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die geplante Erlebniswelt „Schweißen“ wird aber darüber hinaus noch weit mehr Höhepunkte zu bieten haben. Denn rund 400 Quadratmeter sind im phanTECHNIKUM® für die Ausstellung zum Element „Feuer“ vorgesehen, die der DVS gestalten wird. Die Besucher erfahren dort, welche Möglichkeiten die moderne Fügetechnik bietet, die im Alltag sehr viel verbreiteter ist, als so mancher vermutet. Zusammen mit den historischen Exponaten werden deshalb auch Ausstellungsstücke der Gegenwart und virtueller Art in der Erlebniswelt zu sehen sein.

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Wissen für Große und Kleine, für Experten und für Laien

Erleben, Erstaunen, Erfahren – die Fügetechnik wird im phanTECHNIKUM® jeden begeistern. Das Museum wird mit seiner Ausstellung jedoch nicht nur über die Fügetechnik informieren, sondern auch den Wissensaustausch fördern und junge Leute für die Fügetechnik begeistern. Deshalb ist im Museum auch ein Werkstätten- und Tagungsbereich vorgesehen, in dem Technik, Wissenschaft und Bildung zusammentreffen können: Schülerinnen und Schüler können hier ihre erste praktische Erfahrungen beim Fügen, Trennen und Beschichten verschiedenster Werkstoffe sammeln, Fachleuten aus Industriebetrieben und Verbänden, in denen die Fügetechnik eine zentrale Rolle spielt, wiederum wird die Möglichkeit gegeben, Besucher und Kunden in den Seminarräumen über den aktuellsten Stand der Fügetechnik zu informieren.

DSC_0093Mit diesem Schnittstellenkonzept spiegelt das phanTECHNIKUM® die Arbeit des DVS wider. Der Verband hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Schweißen und alle damit verwandten Verfahren zu fördern. Deshalb baut der DVS in seiner Arbeit schon lange auf das erfolgreiche Zusammenspiel von Forschung, Technik und Bildung. Ein wichtiges Anliegen ist dabei auch die Nachwuchsförderung, die sich auf verschiedene Altersklassen erstreckt:

Seit Jahren wird vom DVS der bundesweite „Tag der Technik“ unterstützt, eine Veranstaltung, die Kindern und Jugendlichen die spannende Welt von Technik und Naturwissenschaft näher bringt.

Junge Auszubildende haben die Chance, ihre praktischen und theoretischen Kenntnisse beim DVS-Wettbewerb „Jugend schweißt“ unter Beweis zu stellen – von der Bezirks- über die Landes- bis hin zur Bundesebene. Mittlerweile erobern die Wettkämpfe auch die Welt: Einen ersten internationalen Wettkampf zwischen jungen Schweißern aus China, Tschechien und Deutschland hat es während der Messe „SCHWEISSEN & SCHNEIDEN“ 2009 in Essen gegeben, weitere Wettbewerbe auf internationaler Ebene folgen.

Studenten und junge Ingenieure sind im DVS als „Young Professionals“ organisiert. Sie werden durch besondere nationale wie internationale Vortragsveranstaltungen, Studentenkongresse und auch Firmenbesuche gefördert. So haben sie die Möglichkeit, sich immer ganz aktuell über den neuesten Stand der Fügetechnik zu informieren und Wissen und Ergebnisse in diesem neuen DVS-Netzwerk auszutauschen.

Speziell für Schülerinnen und Schüler plant der Verband gerade die Kampagne „Schweißen macht Schule“, bei der die Fügetechnik schülergerecht Einzug in den Unterricht halten soll.

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Fügetechnik ist cool, clean & clever!

„Wo geschweißt wird, da ist Feuer. Da sind Funken, da ist es warm.“ In der Gesellschaft ist dieses Bild vom Schweißen seit jeher weit verbreitet. Der Realität entspricht es aber schon lange nicht mehr. Wer sich heute mit der Fügetechnik auseinandersetzt, der sieht, dass Fügetechnik vor allem eines ist: verdammt cool.

Feuer ist und bleibt aber das Element, das mit der Fügetechnik am ehesten in Verbindung gebracht wird. Kein Wunder also, dass im phanTECHNIKUM®, in dem alle vier Elemente eine Rolle spielen, die Abteilung „Feuer“ der Fügetechnik gewidmet ist. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass auch die anderen Elemente sehr viel mit der Fügetechnik zu tun haben. Fahrzeuge zu Erde, zu Wasser und in der Luft beispielsweise werden durch eine Vielzahl von fügetechnischen Anwendungen zusammen gehalten.

DSC_0924Mindestens ebenso überraschend ist für viele Nicht-Fügetechniker die Tatsache, dass Feuer und Funkenflug in der Fügetechnik längst nicht mehr alleine das Bild bestimmen. Das Feuer von gestern ist der Lichtbogen von heute. Fügetechnik ist außerdem eine Technologie, die im Alltag überall in Erscheinung tritt – bei verschiedensten Werkstoffen, mit unterschiedlichsten Verfahren. Längst wird nicht mehr ausschließlich geschweißt oder gelötet. Stattdessen wird auch geklebt, mechanisch gefügt, unter Wasser geschnitten, per Roboter mit dem Laser geschweißt, thermisch gespritzt oder Kunststoff gefügt. Moderne Fügetechnik geschieht in einem modernen Umfeld. Sie fordert von den Fachkräften umfassendes Wissen in Werkstoffkunde, Mathematik und räumlichem Denken, und sie fordert praktische Fertigkeiten. Das „Jahr der Fügetechnik“, das der DVS ausgerufen hatte, hat gezeigt: Fügetechnik ist cool, ist clean, und wer fügetechnisch arbeitet, der ist vor allem eines: verdammt clever.

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