Mit dem Projekt phanTECHNIKUM geht das Technische Landesmuseum neue Wege. Bisher betreut die gemeinnützige Betriebsgesellschaft die Ausstellungen im Schweriner Marstall und Wismarer Glashaus. Beide Präsentationen beschäftigen sich mit der Technikgeschichte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Das phanTECHNIKUM wird diese Ausstellungen unter einem Dach vereinen, ergänzen und in völlig neuer Form präsentieren.
„Technikgeschichte steht in dem neuen Haus weiterhin im Vordergrund, aber die Schau zeigt sich in einem völlig anderen Gewand“, erklärt Andrej Quade. Der Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums ist für die Inhalte des Ausstellungsbereiches „Feuer“ zuständig, während sich Projektleiterin Dr. Kathrin Möller mit der Vorbereitung der „Luft“- und „Wasser“-Räume beschäftigt. „Unsere Exponate ordnen sich in Zukunft den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde unter.“ Im „Feuer“-Bereich des Hauses lernt der Besucher die technischen Vorgänge des Schweißens und Lötens kennen. „Auch die Schmiedekunst und die Stromerzeugung finden sich in diesen Räumen thematisiert“, sagt Quade mit Blick auf sein Regiebuch, das alle wichtigen Daten für den „Feuer“-Bereich der Ausstellung beinhaltet. Seit vielen Monaten widmet er sich bereits der Arbeit an den Inhalten der Schau. „Das phanTECHNIKUM soll Jung und Alt begeistern. Die Wahl der Inhalte ist dabei entscheidend. Wir müssen jetzt die Vorarbeit leisten, damit der Besucher später zufrieden ist.“
In enger Zusammenarbeit mit den Gestaltern entwickeln die Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums neue Ideen für Präsentationsmöglichkeiten und Inhalte. „Im phanTECHNIKUM können wir die Exponate unserer bisherigen Ausstellungen wesentlich besser präsentieren. Außerdem bemühen wir uns im Moment um weitere interessante Objekte, die das Haus bereichern und den Besucher faszinieren werden.“
Die Liste der Objekte und Ausstellungstexte wächst von Monat zu Monat. „Bis Ende des Jahres wird das Grundkonzept fertig sein“, sagt Quade. In Gedanken läuft er schon durch den Feuertunnel, schaut auf die Lampenwand oder experimentiert im Schaulabor. „Die Pläne sind fast fertig, jetzt fehlt nur noch die Umsetzung.“
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