Archiv für die Kategorie ‘News’

Historisches Seminar zwischen Bauarbeitern

Montag, 31. Mai 2010

„Willkommen auf dem Gelände des zukünftigen phanTECHNIKUM.“ Dr. Kathrin Möller begrüßte vergangene Woche rund 30 Rostocker Studenten auf der Baustelle an der Lübschen Burg. Die Projektleiterin des phanTECHNIKUM bietet seit kurzem eine didaktische Übung an der Universität Rostock an. Im Wochentakt arbeiten die Lehramtsstudenten Referate und Präsentationsmöglichkeiten zum Thema „Albtraum Luftkrieg“ aus. Technikgeschichte im Fokus des wissenschaftlichen Interesses.

Studenten auf der Baustelle

Studenten auf der Baustelle

Dr. Kathrin Möller hat Freude an der Arbeit mit den jungen Akademikern. Das phanTECHNIKUM bleibt dabei nicht unerwähnt. „Nach seiner Fertigstellung wird das neue Haus ein außerschulischer Bildungsort sein“, erklärt Dr. Kathrin Möller. Die zukünftigen Lehrer konnten sich auf ihrem Rundgang am 26. Mai 2010 einen Eindruck von dem Gelände machen. Mit großem Interesse lauschten die Studenten den Erklärungen von Dr. Kathrin Möller und Norman Poschwatta. Ein Gang über das Gelände und durch das Haus beeindruckte die Besucher. (weiterlesen…)

Kleine Modellbauer mit großen Ambitionen

Mittwoch, 05. Mai 2010
Im Turmsaal des Wassertores: Dr. Kathrin Möller, Udo Grevesmühl, Michael Geist und Norbert Burmeister (v.l.n.r.).

Im Turmsaal des Wassertores: Dr. Kathrin Möller, Udo Grevesmühl, Michael Geist und Norbert Burmeister (v.l.n.r.).

Schiffe im Kleinformat stehen beim Technischen Landesmuseum zukünftig hoch im Kurs. Der Club Maritim und das Technische Landesmuseum gründeten am 26. April 2010 den „Club Maritim – Crew Modellbau TLM“. Dr. Kathrin Möller und Udo Grevesmühl unterzeichneten als Vertreter der beteiligten Partner im Turmsaal des Wismarer Wassertors den Kooperationsvertrag, der den Grundstein für eine Zusammenarbeit im phanTECHNIKUM® legt. „Einfach anfangen“, sagte Dr. Kathrin Möller mit Blick auf die Schiffsmodellbau-AG, die Kindern und Jugendlichen den Modellbau näher bringen wird. Angesprochen darf sich jeder fühlen: Mädchen oder Jungen, erfahrene Bastler oder blutige Anfänger. Jeder ist in den Räumen des Technischen Landesmuseums, später im phanTECHNIKUM®, willkommen. In regelmäßigen Abständen werden die Workshops stattfinden, die Norbert Burmeister betreut. Der Wismarer Modellbauer freut sich auf seine neue Aufgabe. „Ein Leben ohne Modellbau ist für mich unvorstellbar“, sagt das Mitglied des Club Maritim. Mit seiner Leidenschaft will er auch die teilnehmenden Kinder für das Basteln im Kleinformat begeistern. (weiterlesen…)

Ein Museum für alle

Montag, 12. Oktober 2009
Tasten statt Sehen

Tasten statt Sehen

„Barrierefreiheit ist im Museumsbetrieb sehr wichtig“, sagt Andrej Quade. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Technischen Landesmuseums betont die Idee eines Museums für alle. „Wir dürfen nicht nur zwischen alten und jungen Besuchern unterscheiden, sondern müssen bei unseren Planungen auch an sehbehinderte, blinde, hörgeschädigte, gehörlose und mobilitätseingeschränkte Menschen denken.“ Viele Einrichtungen berücksichtigen erst viel zu spät die Bedürfnisse dieser Besucher. „Es gibt im Museumsbereich viele Beispiele für fehlendes Mitdenken“, sagt Jana Gottschling. Die Tourismusbeauftragte des Blinden- und Seebehindertenverbands Mecklenburg-Vorpommern kritisiert fehlende Kontraste,  mangelhafte Orientierungsmittel oder unzureichende Beleuchtungen. „Solche Dinge machen den Museumsbesuch für uns nicht lohnenswert.“

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Der erste Stein

Montag, 18. Mai 2009

Grundsteinlegung3

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„Die Grundsteinlegung ist ein erfolgreicher Schritt. Mit dem phanTECHNIKUM ist Wismar um eine Attraktion reicher“, lobt Sebastian Schröder. Der Staatssekretär des Landesministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung fand bei der Grundsteinlegung für das neue Gebäude des Technischen Landesmuseums nur lobende Worte. Auch Senator Thomas Beyer, der die Wismarer Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken vor Ort vertrat, freute sich: „Ein großartiger Tag für die Stadt.“
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Mit der Grundsteinlegung am 18. Mai 2009 läuteten die Verantwortlichen den ersten Bauabschnitt des ambitionierten Projektes symbolisch ein. Unter Beobachtung der zahlreichen Besucher verlöteten und versenkten die Dachdecker Bodo Dietrich und Jeremy Müller eine Schatulle mit Entwürfen des Architekten, Plänen zukünftiger Ausstellungen, einer aktuellen Ausgabe der Ostsee-Zeitung, einem Stadtplan und Münzen im Erdboden. Senator Thomas Beyer legte die Schlussplatte des Grundsteines.

Der Anfang ist gemacht. Das Gros der Bauarbeiten wird in den nächsten Monaten folgen.

Abflug ins phanTECHNIKUM® – am 12. März ging ein Flieger auf Reisen: von Parchim nach Wismar

Freitag, 13. März 2009

Es ist 70 Jahre her: am 27. August 1939 wurde mit dem Erstflug der He 178 in Rostock das Zeitalter der Düsenflugzeuge eröffnete. Flugkapitän Erich Warsitz erinnerte sich später: „Die Maschine (He 178) wurde an den Start geschleppt. … Langsam gab ich Vollgas. … Nach einer Startstrecke von ca. 300 m holte die Maschine rasch Fahrt auf… und dann hob sie ab. … vorsichtig flog ich ganz ruhig zwei Platzrunden. Ich war jetzt sechs Minuten in der Luft und musste zur Landung ansetzen. … Ohne einen Sprung zu machen setzte die Maschine glatt auf, rollte genau in Landerichtung aus, und unmittelbar vor Dr. Heinkel und seiner Gruppe brachte ich sie zum Stehen.“

Ein neues Antriebssystem steht hinter dem Flugzeug – entwickelt von dem damals gerade 28jährigen Hans von Ohain.

Das Originalflugzeug ist in den Wirren des II: Weltkrieges verlorengegangen. Inzwischen gibt es aber zwei Nachbauten von dem Strahlflugzeug He 178. Einer hängt im Ohain-Terminal Laage – und ein zweiter steht abholbereit in Parchim. Dort haben Kollegen des bfw Parchim unter der Leitung von Herrn Lindemann und der fachlichen Beratung von Dr. Rainer Weiß seit 2006 am Flugzeug „gebastelt“, getüftelt und es schließlich fertiggestellt.

Am 12. März wurde der Flieger nach Wismar transportiert. Dort soll er ab Ende 2010 gemeinsam mit der Fokker Dr. I und dem Lilienthal-Gleiter über die wichtigsten Etappen der Flugzeugbaugeschichte erzählen – und zwar in der Lufthalle des phanTECHNIKUM®.

Bis der Flieger seinen endgültigen Standort erhält, wird er in der Technikschau Wismar (Bürgerpark) präsentiert.