Achtung, Decke fällt!

Hinter der roten Backsteinfassade des phanTECHNIKUM herrscht reger Betrieb. Bau- und Abbrucharbeiter geben sich die Klinke in die Hand. Immer deutlicher sind inzwischen die Ausmaße der zukünftigen Ausstellungsräume zu sehen. Kleine Räume verwandeln sich Schritt für Schritt in große Hallen.

Ein Meer aus Steinen bedeckt den Boden. Viele Decken der ehemaligen Kaserne müssen weichen.

Ein Meer aus Steinen bedeckt den Boden. Viele Decken der ehemaligen Kaserne müssen weichen.

„Das Abbrechen der Decken ist psychologisch ein wichtiger Baufortschritt“, sagt Norman Poschwatta. „Nach den aufwendigen Gründungs- und Sicherungsarbeiten können wir endlich einen sichtbar veränderten Bautenstand vermelden.“ Der Technische Leiter ist mit den Abbrucharbeiten zufrieden. „Die Zwischenwände sind raus, nun lassen die Männer eine Decke nach der anderen fallen. Dadurch ergeben sich völlig neue Blickachsen.“ Wo einst Decken die Sicht versperrten, ist von nun an ein ungehinderter Blick nach oben möglich. Die Dimensionen der Lufthalle lassen sich endlich erahnen. „Auf den Zeichnungen kenne ich die Hallen. Jetzt aber bekommt man langsam einen realen Eindruck von der Größe, sozusagen ein Gefühl für den Raum“, sagt Norman Poschwatta. „Der Grundriss ändert sich völlig. An die Kaserne mit ihren vielen kleinen Stuben wird kaum etwas erinnern.“ Bis zur Fertigstellung der Halle müssen die Abbrucharbeiter allerdings noch viele Decken entfernen. Schweißtreibende Stunden auf dem Bau liegen vor den Arbeitern, die bereits seit Wochen mit schweren Geräten Steindecken abbrechen.

Nur noch Bewehrungen aus Eisen ragen aus den Wänden. Die Decken sind gefallen.

Nur noch Bewehrungen aus Eisen ragen aus den Wänden. Die Decken sind gefallen.

Es staubt und kracht. Bauschutt wird aus dem Gebäude entfernt.

Es staubt und kracht. Bauschutt wird aus dem Gebäude entfernt.

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